Feed auf
Postings
Kommentare

(Back-)Country Roads

Nachdem wir nun eine gefühlte Ewigkeit im Fiordland verbracht und diese tolle Landschaft genossen haben, heißt es mal wieder Zelte abbrechen und mit Ziel Queenstown weiter zu ziehen. Und wie erkundet man die Region am Besten? Richtig, in Schleichfahrt über schlaglochübersähte Schotterpisten. Wenn man so gemütlich über eben diese Strassen fährt, hat man (zumindest der Beifaher) genug Zeit die Szenerie auf  sich wirken zu lassen. Mal abgesehen von spontanen Ausweichmanövern, aufgrund eines riesigen Schlaglochs. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man man auch völlig problemlos spontan stehen bleiben kann, um die Gegend zu Fuss zu erkunden bzw. ein Photo zu machen :-) Sagen wir mal so, es kommen einem nicht viele Fahrzeuge entgegen…



Hier wird es dann noch ein bisschen wilder, die so genannten Hinterland-Strassen sind noch unebender und in der Regel muss man auch diverse Furten nutzen, um Bäche zu überqueren.



Kurz vorm Paradies (Ortschaft Paradise) war dann wirklich Schluss. Hank hatte bisher alle Furten gemeistert, diese war jedoch „etwas“ zu tief. Das Ergebnis eines potentiellen Durchfahrversuchs könnt ihr euch in passender Darstellung auf dem Schild des vorherigen Bildes ansehen, das trifft es sehr gut…

Unser erstes Ziel sind die Mavora-Seen, da es dort einen schönen Zeltplatz gibt. Falls ihr mal hierher kommt und auch so viel Spaß am Zelten habt wie wir, diesen Zeltplatz können wir euch nur empfehlen! Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, war noch genügend Zeit uns den nördlichen See in der Abendstimmung anzugucken.



Der nördliche Mavora-See



Einfach schön hier zu sein (und wir freuen uns des Lebens und auch ein bisschen auf das Abendessen :-) )

Eigentlich versuchen wir ja immer nur ein Bild je Motiv hier zu veröffentlichen… aber nachdem wir uns nun die Köpfe heiß diskutiert haben und uns einfach nicht entscheiden konnten, posten wir hier nun alle Photos des Sonnenaufgangs am südlichen Mavora-See. Falls euch das zu eintönig wird, ihr könnt ja einfach drüber weg scrollen… Falls ihr Lust habt, könnt ihr aber auch gern in unsere Diskussion mit einsteigen und im Kommentar mal schreiben welches euch denn am besten gefällt!



Morgenstimmung am Mavora-See: 1



Morgenstimmung am Mavora-See: 2



Morgenstimmung am Mavora-See: 3



Morgenstimmung am Mavora-See: 4



Morgenstimmung am Mavora-See: 5

Nächste Station war der Moke-See, zwischen Queenstown und Glenorchy gelegen. Noch eine Nacht  campen, bevor wir für 4 Tage in Queenstown unterkommen. Queenstown, der Traum eines jeden Adrenalinjunkies und Extremsportaten-Liebhabers, touristische Hochburg und Partymeile. Das haben wir dann auch mal direkt genutzt um nichts zu machen. Abgesehen von Wäsche waschen und Zelt trocknen, haben wir in Queenstown nicht wirklich viel unternommen. Und wir haben es genossen :-)

Queenstown ist wirklich irgendwie anders, die Stimmung in dieser Gegend ist doch sehr von den Touristen geprägt, so haben die Geschäfte in der Mall  z.B. bis 22:00 geöffnet, wohingegen im Rest der Insel selbst die Tankstellen um 5 Uhr nachmittags schließen.



Die Strasse zum Moke-See



Jane Austen gegen Regen – 1 : 0 Jane Austen



Kurioses auf eine der Schotterstrassen. Löcher in irgendwelche Strassenschilder zu schießen schein ein Hobby mancher Kiwis zu sein. Hier wohl eines gelangweilten Großwildjägers…



Auf dem Weg nach Queenstown



Ausblick von unserem Zimmerfenster in Queenstown



Ausblick von unserem Zimmerfenster in Queenstown (Tribut an Doro)



Morgendämmerung



„Hafenstimmung“



Queenstown bei Nacht



Nur Queenstown kann es schaffen es aus jedem „Event“ einen Nutzen zu ziehen… Aber immerhin gehen 2 der 19 Dollar an Erdbebenopfer. Wirklich großzügig.

Nach so viel Ruhe und Entspannung sind wir voller Tatendrang und es wird ohnehin wieder Zeit für eine Wanderung, eine noch bessere Methode die Landschaft zu erkunden als die Schotterpisten :-)  Gut das wir auch gerade Daniel wieder getroffen haben, so können wir zusammen wandern und uns die Transportkosten teilen. Auf geht es zum Routeburn Track, einer 3 Tages-Wanderung zwischen den Fiordlands und Zentral-Otago. Man sagt diesem „Great Walk“ nach, dass er einer der schönsten Neuseelands sei… Der Anfang ist jedoch wieder auf der Milford-Road und somit übernachten wir zunächst in Te Anau.



Abendstimmung in Te Anau



Der Anfang des Routeburn Tracks.



Auf dem Routeburn-Track – Lake Howden



Auf dem Routeburn-Track



Man nannte ihn auch „Wampo“! :-)



Auf dem Routeburn-Track



Auf dem Routeburn-Track – Kurzes Abschätzen der bisher zurückgelegten Strecke



Auf dem Routeburn-Track – Aufstieg am Lake Mackenzie



Auf dem Routeburn-Track – Blick ins Hollyford Valley bis nach Martin’s Bay und mit ein bisschen Phantasie die Tasmanische See in weiter Ferne



Auf dem Routeburn-Track – Blick ins Hollyford Valley, blockiert durch uns :-)



Auf dem Routeburn-Track –  Am Lake Harris



Auf dem Routeburn-Track – Regenwolken ziehen auf… und dahinten hinter den sieben Bergen ist unser Nachtlager…irgendwo. Glücklicherweise kam der Regen erst nachdem wir die Routeburn-Falls Hütte erreicht hatten :-)



Auf dem Routeburn-Track – Routeburn-Falls



Auf dem Routeburn-Track -Ich wusel an den Routeburn-Falls rum



Auf dem Routeburn-Track – Daniel genießt sein Frühstück auf der Routeburn-Falls Hütte. Ein echter Bayer :-)



Auf dem Routeburn-Track – Einige „Swing-Bridges“ mussten überwunden werden



Auf dem Routeburn-Track



Auf dem Routeburn-Track

5 Kommentare auf “(Back-)Country Roads”

  1. Wenka sagt:

    Hallöchen ihr beiden :)
    ERSTER!!! ; )
    Zu Eurer Umfrage „Morgenstimmung am Mavora-See“: Sowohl meinem Freund als auch mir gefallen die Bilder 2 und 5 am besten.
    Viele liebe Grüße ans andere Ende der Welt,
    Wenka

  2. Hannah sagt:

    1 und 3!

  3. Nette sagt:

    Hallo ihr beiden,
    bin so froh,dass ihr diesen walk so gut geschafft habt, übrigens:Bild 1 +2 des Sonnenaufgangs gefallen mir am besten, man kann quasi den Kampf der Sonne mit den wolkenverhangenen Bergen spüren……Die eingefangene Stimmung ist einfach grandios. Wenn ich mir so eure Bilder angucke, so gibt es reichlich mit absolut tollen sunrise-Stimmungen……..seid ihr inzwischen zu Frühaufstehern mutiert??????? Wünsch euch weiterhin einen Sack voll Lebensfreude…..

    • Kathi sagt:

      Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Meinungen sind, oder? :o) Mir gefallen die ersten beiden und das letzte Bild auch am besten, aber ich konnte mich trotzdem nicht dazwischen entscheiden, weil ich beim ersten den Nebel schöner fand und beim zweiten den Vordergrund… Dieses Gras fasziniert uns hier immer wieder aufs Neue weil es so einfach ist und trotzdem so viele unterschiedliche Farbschattierungen hat.
      ich…äh.. bin eher für die Abendstimmungen zuständig ;o) Nee, mal im Ernst, zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass das mit den Frühaufstehern in der Regel nur auf Chris zutrifft… ich schaff es meistens nicht aus dem kuscheligen Schlafsack raus…aber ich arbeite daran :o) Jetzt wo der Herbst angefangen hat, ist die Sonnenaufgangsstimmung auch zu viel freundlicheren Zeiten!

  4. Raewyn sagt:

    Once again, fantastic photos and great commentary. Always great to read about our place from another’s perspective :-)